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Archiv für Kategorie ‘Buchbotschaftler’

Rezension: Rachel Wards – Numbers

Jem hat eine besondere Gabe, sie selbst betrachtet es allerdings als einen Fluch. Denn sie braucht nur einem Menschen in die Augen zu schauen und erkennt in den Augen das Todesdatum des Menschen. Ihre Mutter stirbt, als sie sieben ist, nun wird sie von einer Pflegefamilie in die nächste geschickt. Sie zieht sich immer weiter von der Zivilisation zurück und lebt in ihrer eigenen Welt… bis zu einem Tag, an dem sie Spinne trifft. Die beiden freunden sich schließlich an, wobei Spinne mehr für sie zu empfinden scheint, als nur eine Freundschaft. Jem kann allerdings auch seinen Todestag sehen und er hat genau noch 3 Monate zum Leben. Bei einem Ausflug zum London Eye erkennt Jem in einer wartenden Menge bei allen dieselbe Zahl, ein ungutes Gefühl übermahnt sie, denn sie weiß jeden Augenblick wird etwas Schreckliches passieren. Und tatsächlich, kaum haben es Spinne und Jem geschafft der Menge davon zu laufen, explodiert das Riesenrad. Da jemand von ihrer Flucht mitbekommen hat, werden die beiden Jugendlichen nun gesucht. Es beginnt ein nervenzerreisendes Versteckspiel…

Rachel Wards greift genau die Probleme und Schwierigkeiten auf, die Jugendliche in der Pubertät gewöhnlich beschäftigen: Freundschaft, Beziehung zu den Eltern, Verliebtheit, Gefühlschaos, Ängste, Unsicherheit etc. Das Buch hält die Spannung gut aufrecht, obwohl ich die Geschehnisse in der Kirche etwas unpassend fand und als ein Minuspunkt werten würde, auch ihre Rede passte nicht zum zuvor dargestellten Charakter von Jem. Insgesamt ist das allerdings ein sehr schönes Buch, die Altersempfehlung ist 14 Jahre und absolut in Ordnung. Allgemein betrachet ist “Numbers” ein sehr lesenswertes und zu empfehlendes Buch und das nicht nur für Jugendliche!

Rezension: Cory Doctorow – Little Brother

Erstmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH dem Autoren, das ist ein super gelungenes Buch für junge Teenager!
Ich selbst konnte mich sehr gut und flüssig in das Buch einlesen, war schnell vertraut mit W1n5t0n alias Marcus und seinen Freunden,welche in ihrer Heimatstadt San Francisco nach einem Attentat auf die Bay Bridge in eine ziemlich erste Lage geraten. Sie werden nämlich festgenommen, gefoltert, verhört, belauscht… Und alles nur, weil man hinter Marcus mehr vermutet als wirklich der Fall ist.
Dieses Buch regt dazu an darüber nachzudenken, wie weit die Überwachung aktuell schon vorhanden ist und wie weit es wohl bei uns noch kommen wird.
Mein Sohn ist 10, ich würde sagen er ist noch etwas zu jung um dieses Buch im vollen Ausmass zu verstehen, aber ich habe es jetzt an meine Cousine (12) verliehen, die – wie ich denke – im richtigen Alter ist!

Rezension: Cory Doctorow – Little Brother

Der 17-jährige Marcus landet nach einem Terroranschlag auf die seine Heimatstadt San Francisco, der Sprengung der Oakland Bay Bridge, auf dem Weg in einen Schutzraum, in die Hände der Heimatschutzbehörde. Er wird in eine Art Gefängnis verbracht zusammen mit vielen anderen Menschen. Dort ist er deren “Spielchen” ausgesetzt und wird erst nach Tagen wieder freigelassen. Gemeinsam mit ihm wurden einige seiner Freunde festgehalten – alle werden kommen wieder frei, nur einer fehlt: Darryl. Was ist mit ihm geschehen? Was hat die HSB mit ihnen allen gemacht. Wie weit ist es im freien Amerika gekommen?

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